Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Pöppinghaus Consulting GmbH Stand: Februar 2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen der Pöppinghaus Consulting GmbH, Zollstockgürtel 65, 50969 Köln (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“). (2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen. (3) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Beratung, Marketing-Strategie und operativer Umsetzungsbegleitung (z.B. Webinare, Funnels, Prozessoptimierung). (2) Dienstvertrag: Soweit nicht ausdrücklich schriftlich als Werkvertrag bezeichnet, handelt es sich bei allen Leistungen um einen Dienstvertrag gemäß § 611 BGB. Geschuldet ist die fachgerechte Unterstützung und Beratung, nicht jedoch ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (z.B. bestimmte Umsatzzahlen oder Conversion-Rates). (3) Subunternehmer: Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Erfüllung der Leistungen qualifizierter Dritter (z.B. Freelancer, Subunternehmer für Design oder Technik) zu bedienen. Eine Zustimmung des Auftraggebers ist hierfür nicht erforderlich.

§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Durchführung notwendigen Unterlagen und Zugänge (z.B. Texte, Bilder, Logins zu Werbekonten) fristgerecht zur Verfügung zu stellen. (2) Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die rechtliche Zulässigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte (insb. Urheber-, Wettbewerbs- und Datenschutzrecht). Der Auftragnehmer führt keine Rechtsberatung durch. (3) Werden für die Umsetzung technische Voraussetzungen definiert (z.B. Mindestanzahl an Leads, Nutzung bestimmter Software-Standards), ist der Auftraggeber für deren Einhaltung verantwortlich.

§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. (2) Rechnungen sind sofort nach Erhalt zur Zahlung fällig, sofern kein anderes Zahlungsziel vereinbart wurde. (3) Bei Ratenzahlung: Gerät der Auftraggeber mit einer Rate in Verzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, die weitere Leistungserbringung bis zur vollständigen Zahlung einzustellen (Zurückbehaltungsrecht). Bei Verzug mit zwei Raten wird die gesamte Restsumme sofort fällig.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

(1) Befristete Projekte: Verträge über einmalige Dienstleistungen (z.B. Workshops, zeitlich begrenzte Mentoring-Pakete) enden automatisch mit Erbringung der Leistung oder Zeitablauf. Eine ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen. (2) Dauerschuldverhältnisse (Retainer): Wurde ein Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen (z.B. monatliche Betreuung), beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate zum Monatsende, sofern im Angebot nichts Abweichendes geregelt ist. (3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 626 BGB) bleibt für beide Parteien unberührt.

§ 6 Termine und Ausfallhonorar

(1) Vereinbarte Termine sind verbindlich. (2) Kann der Auftraggeber einen Termin nicht wahrnehmen, muss er diesen spätestens 24 Stunden vor Beginn (werktags) absagen. (3) Bei verspäteter Absage oder Nichterscheinen behält sich der Auftragnehmer vor, den Termin als geleistet abzurechnen, da die Zeit nicht anderweitig vergeben werden konnte.

§ 7 Nutzungsrechte

(1) Der Auftraggeber erhält an den vom Auftragnehmer erstellten Arbeitsergebnissen (z.B. Strategien, Templates, Skripte) ein einfaches Nutzungsrecht für seine eigenen unternehmerischen Zwecke. (2) Eine Weitergabe an Dritte oder der Weiterverkauf der Konzepte ist ohne schriftliche Zustimmung untersagt.

§ 8 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. (2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den vertragstypischen Schaden. (3) Haftungsausschluss für Drittanbieter: Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewährleistung für die Funktionsfähigkeit von Software Dritter (z.B. Webinar-Tools, Meta, E-Mail-Provider). Technische Ausfälle oder Änderungen dieser Plattformen liegen nicht im Verantwortungsbereich des Auftragnehmers.

§ 9 Vertraulichkeit und Referenznennung

(1) Beide Parteien verpflichten sich zum Stillschweigen über alle bekannt gewordenen Geschäftsgeheimnisse des anderen Partners. (2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber in branchenüblicher Weise als Referenz zu nennen (z.B. Logo auf der Website, Nennung in Präsentationen), sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. (2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers: Köln. (3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.